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Routing Basics

Routing beschreibt, wie ein Paket den passenden Weg zu einem Zielnetz findet. Diese Einführung vermittelt bereits die wichtigsten Begriffe und wird schrittweise um weitere Praxisbeispiele und Labs erweitert.

In Arbeit

Ein Router vergleicht die Ziel-IP-Adresse eines Pakets mit den Einträgen seiner Routingtabelle. Ein Eintrag enthält typischerweise ein Zielnetz, ein Präfix und entweder einen Next Hop oder eine direkt verbundene Schnittstelle. Stimmen mehrere Routen überein, gewinnt normalerweise die Route mit dem längsten, also spezifischsten Präfix.

Die Default Route 0.0.0.0/0 passt auf jedes IPv4-Ziel. Sie wird nur verwendet, wenn keine spezifischere Route vorhanden ist. In kleinen Netzen zeigt sie häufig zum Router des Internetanbieters. Fehlt sowohl eine passende Route als auch eine Default Route, kann das Paket nicht weitergeleitet werden.

Statische Routen werden manuell eingetragen und sind in überschaubaren, stabilen Umgebungen gut nachvollziehbar. Dynamische Routingprotokolle tauschen Erreichbarkeitsinformationen aus und reagieren besser auf Änderungen, erhöhen aber die Komplexität.

Ein Router ist direkt mit 192.168.10.0/24 und 192.168.20.0/24 verbunden. Ein Client aus dem ersten Netz sendet ein Paket für das zweite Netz an sein Default Gateway. Der Router erkennt das direkt verbundene Zielnetz und leitet das Paket über die passende Schnittstelle weiter.

  1. Umfangreiche Routingtabellen lesen
  2. Statische Routen konfigurieren
  3. Dynamische Routingprotokolle vergleichen
  4. Routing in einer lokalen Testumgebung untersuchen