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VLAN Basics

Ein VLAN (Virtual Local Area Network) teilt einen physischen Switch in mehrere logische Broadcast-Domänen. Geräte in unterschiedlichen VLANs können nicht einfach direkt auf Layer 2 miteinander sprechen.

  • Ein Access-Port gehört normalerweise zu genau einem VLAN und verbindet Endgeräte.
  • Ein Trunk-Port transportiert mehrere VLANs zwischen Switches oder zu einem Router. VLANs werden dabei typischerweise mit 802.1Q markiert.

Für die Kommunikation zwischen VLANs brauchst du Inter-VLAN-Routing, zum Beispiel über einen Layer-3-Switch oder Router-on-a-stick. Jedes VLAN benötigt dafür normalerweise ein eigenes IP-Subnetz und ein passendes Gateway.

Clients könnten VLAN 10 mit 192.168.10.0/24 verwenden, während Server in VLAN 20 mit 192.168.20.0/24 liegen. Ein Switch hält die Layer-2-Broadcasts getrennt. Erst ein Router oder Layer-3-Switch kann Daten zwischen beiden Netzen weiterleiten und dabei Zugriffsregeln anwenden.

  • Access-Port und Endgerät sind unterschiedlichen VLANs zugeordnet.
  • Das benötigte VLAN ist auf einem Trunk nicht erlaubt.
  • Gateway oder Subnetzmaske eines Clients passen nicht zum VLAN.
  • VLANs werden als vollständiger Sicherheitsersatz betrachtet. Sie segmentieren Netze, benötigen aber weiterhin geeignete Firewall- oder Zugriffskontrollregeln.

Praxisidee: Trenne Clients, Server und Management-Geräte in eigene VLANs und erlaube nur die tatsächlich benötigten Verbindungen.